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Auch in diesem Jahr stand zum Saisonabschluß wieder das Stumpenenduro auf dem Programm des FMC. Der in den letzten Jahren am gleichen Tag durchgeführte Champagnercup, ein Autoslalom mit etwas "speziellen" Rennfahrzeugen, fiel dagegen dieses Jahr leider aus, da nach der Schließung des Supermotoparks keine geeignete Rennstrecke zur Verfügung stand.

Das FMC Stumpenenduro hat sich zum bedeutendsten Stumpenenduro Event in ganz Südwest-Südbaden entwickelt und so war es nicht weiter erstaunlich, daß alle namhaften Stumpenenduro-Fahrer der Region auf der Starterliste zu finden waren. Neu war in diesem Jahr der Austragungsort, ein Vereinsmitglied ist kurzfristig eingesprungen und hat einen perfekt präparierten Enduroacker zur Verfügung gestellt. Der FMC hat keine Kosten und Mühen gescheut und extra eine Woche schlechtes Wetter bestellt, um eine korrekte Durchfeuchtung der Strecke zu gewährleisten. Zum Rennen am Samstag herrschten dann perfekte Bedingungen mit Temperaturen um den Nullpunkt, bewölktem Himmel für die besondere Lichtstimmung und kräftigem Rückenwind auf der Start-Ziel-Geraden. Der Boden war leicht angetrocknet aber noch wunderbar klebrig und schmierig. Ein im Vorfeld der Veranstaltung testweise im Acker versenktes Allradfahrzeug konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien, womit der Reglement-konforme Zustand des Bodens bewiesen war.

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Die Strecke in "voller Beleuchtung"

 

Gefahren wurde nach dem in den letzten Jahren etablierten Reglement des Welt-Stumpenenduro-Verbands. Die Strecke, ein kompakter Rundkurs, wurde durch brennende Fackeln an den Eckpunkten mehr oder weniger (genaugenommen eher weniger) deutlich markiert. Eröffnet wurde das Rennen mit einem klassischen Le-Mans Start, was mit Endurostiefeln in knöcheltiefem Matsch ganz besonderen Spaß bereitet.

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Le-Mans Start

 

Während des Rennens mussten die Piloten nicht nur die komplizierte Navigation bewältigen, sondern auch den namensgebenden Stumpen durch gleichmäßiges Nuckeln am Brennen halten. Nach jeder Runde musste die "Boxenanlage" durchfahren werden, wo die Fahrer gegen die Kälte aus rein medizinischen Gründen jeweils mit etwas "Frostschutz" aus den schottischen Highlands betankt wurden. Sieger sollte sein, wer als erster mit brennendem Stumpen, fahrend auf dem Motorrad und ohne illegal abzukürzen nach 10 Runden die Ziellinie passiert.

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....uuuund Action

 

Nach den Regeln der "Balance of Performance" startete der Vorjahressieger Johannes Sitterle mit einem Handicap von einer halben Runde Rückstand, um einen ausgewogenen, spannenden Rennverlauf zu garantieren. Die Rechnung der Rennkommissare sollte voll aufgehen, Johannes "Mr. Enduro" Sitterle sicherte sich in einem Wimpernschlagfinale den Titel mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Runden auf den Zweitplatzierten. Einige weitere Fahrer schafften es, sich ins Ziel zu schleppen und ihre teils nagelneuen Motorräder in wenigen Minuten um Jahre altern zu lassen. Über die Disqualifizierten, u. a. wegen illegalem Abkürzen oder "abgestorbenem" Stumpen, hüllen wir diskret den Mantel des Schweigens.

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Der strahlende Sieger Johannes Sitterle

 

Da jeder einzelne Starter an diesem Tag Großartiges geleistet hat, gab es bei der Siegerehrung großzügig Siegersekt für alle. Hilfsbereit wie Endurofahrer sind, halfen sich die Teilnehmer daraufhin gegenseitig, die beim Rennen eingesammelten Verschmutzungen mit einer gezielten Sektdusche wieder abzuwaschen.

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Siegerehrung

 

Neben hervorragendem Motorsport war das Stumpenenduro auch kulinarisch ein Highlight. Serviert wurde ein perfekt zubereitetes Spanferkel mit einer traumhaften Füllung. Dazu wurden Salate vom Buffet und frisches Brot gereicht. Das Essen war mal wieder der perfekte Beweis dafür, daß nicht die Komplexität der Speisen oder die Zahl der goldenen Löffel auf dem Tisch sondern die Qualität der Zutaten und die Hingabe bei der Zubereitung über den Genuß entscheiden. Bis weit in die Nacht hinein wurde gefeiert und "Benzin geredet". Das Stumpenenduro 2013 war trotz kurzer Vorbereitungszeit und improvisierter Location auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg und wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

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leckere "Schweinereien"

 

Ein ganz großes Dankeschön geht an Johannes Sitterle für die Organisation und die Bereitstellung der Rennstrecke, an Karl-Heinz Wanner, der die liebenswerte Tradition des Stumpenenduro beim FMC eingeführt hat und natürlich an die Teilnehmer, Helfer, Köche, Metzger und alle übrigen Beteiligten, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

 

Weitere Bilder gibt es in der FMC Galerie

  

 

 

 

enduro2172Am Samstag konnte bei schönstem Oktoberwetter und Temperaturen deutlich über 20° wieder auf dem neuen Enduro-Gelände des FMC trainiert werden. Die neue Trainingsmöglichkeit ist ein wahrer Segen für die Jugendförderung des FMC, unsere Nachwuchspiloten können endlich wieder in sicherer Umgebung ihrem Hobby nachgehen und an ihrer Fahrtechnik feilen. Aber auch die "Großen" hatten natürlich wieder jede Menge Spaß und freuen sich auf die nächsten Trainingstage.

Weiter Bilder vom Samstag gibt es in der FMC Galerie

 

 

 

 

 

 

 

 

chris klipfel ue40In Großenhain (Sachsen) fand der Finallauf zur Internationalen Deutschen Meisterschaft im Supermoto statt. Hier konnte Chris Klipfel aus Endingen mit seiner KTM einen schönen Erfolg für sich verbuchen. Er konnte Vizemeister in der Klasse Ü 40 werden. Im ersten Lauf belegte er einen guten dritten Platz. Im zweiten Lauf lag er bis zur letzten Runde an zweiter Position, doch er stürzte leider am Ausgang des Offroad-Teils, rappelte sich wieder auf und konnte trotzdem noch Vierter werden. In der Gesamtwertung erreichte er einen guten zweiten Rang. In der gleichen Klasse konnte Ingo Ruh aus Neuenburg mit seiner Husquarna 450 Elfter im ersten Lauf und Neunter im zweiten Lauf werden. Das gute Abschneiden der Südbadener ergänzte noch Jörg Knodel (Hertingen/KTM) mit einem15. Platz.

In der Klasse C 2 belegte Johannes Sitterle aus Bad Krozingen-Tunsel mit seiner KTM 380 2-Takt einen guten zwölften Platz im ersten Lauf.

Bei den Amateuren war viel Pech im Spiel. Loris Diekau war im Training gestürzt und zog sich einen Bänderriss im Köchel zu, so daß er zu den Rennen nicht mehr antreten konnte. Fabian Gerbig (Hertingen/Honda) konnte einen guten 12. Rang erreichen.

Text + Bild: Gerhard Schmid

 

 

 

 

 

 

 

1 adacAuch dieses Jahr hat der ADAC Südbaden wieder eine Meisterschaft im Supermoto-Sport ausgeschrieben. Die Sieger werden auf der großen ADAC Motorsport-Gala am 18.1.2014 in Denzlingen geehrt. Es werden alle aktiven Supermoto-Fahrer, die im ADAC Südbaden Mitglied sind, gebeten, ihre Ergebnisse einzureichen. Bitte hierzu das untenstehende Formular ausfüllen und bis 31.10. an die Sportabteilung des ADAC Südbaden schicken. Bitte reicht das Formular auch ein, wenn ihr nur ein Rennergebnis habt oder vielleicht nicht zu den Spitzenfahrern gehört. Ihr tut damit etwas für den Sport und eure Fahrerkollegen, denn nur bei entsprechendem Interesse der Fahrer wird die Meisterschaft auch in Zukunft wieder ausgeschrieben.

 

 

 Meldeformular Südbadische ADAC-Meisterschaft Supermoto

Bitte einsenden an:
ADAC Südbaden e.V. Sportabteilung
Herr Franz Chlup
Postfach 107
79001 Freiburg
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. / Fax 0761 / 3688244

 

 

 

 

Auf Wunsch vieler Teilnehmer haben sich die Veranstalter dazu entschieden, die Schauinsland Klassik Rallye zukünftig nicht mehr alle zwei Jahre sondern jedes Jahr durchzuführen. Der nächste Termin steht bereits fest:

Vom 31.7.2014 bis zum 2.8.2014 werden wieder die Oldtimer durch den Schwarzwald rund um Freiburg rollen.

Der Schauinsland Bergtag ist von dieser Programmänderung nicht betroffen, er wird wie gewohnt alle zwei Jahre stattfinden. Um die Organisation für Fahrer und Veranstalter zu entzerren, findet der Bergtag allerdings nicht mehr direkt im Anschluss an die Rallye statt sondern das nächste mal im Spätsommer 2014. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Enduro Status

 

Nächstes Training Sommerzeit 14 -17 Uhr:

23.9.2017

gelb = Training geplant
grün = Training findet statt
rot = Training abgesagt

Status vom 22.9.2017 · 15:00 Uhr

 


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